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Charlene Spretnak

Charlene Spretnak ist Autorin von neun Büchern über Kulturgeschichte, Sozialkritik (einschließlich Feminismus und grüner Politik) sowie Religion und Spiritualität, von denen mehrere eine „Landkarte“ der aufkommenden Bewegungen entwarfen und neue Denkweisen entwickelten. In den letzten Jahrzehnten hat sie sich mit den gesellschaftlichen Auswirkungen der Entdeckungen in der Humanbiologie befasst, die zeigen, dass Menschen weitaus dynamischer mit anderen Menschen und mit der Natur verbunden sind, als es sich die moderne Medizin, das Bildungswesen und andere Bereiche vorstellen können. Daher findet derzeit eine relationale Neugestaltung vieler Bereiche und Vorgehensweisen statt. In gewisser Weise befassen sich alle ihre Bücher mit dynamischen Wechselbeziehungen. Ihr erstes Buch, Lost Goddesses of Early Greece (1978), war eine Erforschung der vorolympischen Mythologie des indigenen Griechenlands und ihrer Verankerung in der Natur. Ihr Buch Green Politics war ein wichtiger Katalysator für die Gründung der US-amerikanischen Green-Party-Bewegung, die sie 1984 gemeinsam mit anderen ins Leben rief. Sie ist außerdem Mitbegründerin von zwei Zweigen der feministischen Bewegung: der Frauen-Spiritualitätsbewegung und dem Ökofeminismus. Ihr Buch The Resurgence of the Real wurde von der Los Angeles Times zu einem der besten Bücher des Jahres 1997 gekürt. Im Jahr 2006 wurde Charlene Spretnak vom britischen Umweltministerium zu einer der „100 Öko-Helden aller Zeiten” ernannt. Im Jahr 2012 erhielt sie den Demeter Award für ihr Lebenswerk als „eine der führenden visionären feministischen Denkerinnen unserer Zeit” von der Association for the Study of Women and Mythology. Sie ist emeritierte Professorin für Philosophie und Religion.

Neben zahlreichen Artikeln, Gastbeiträgen und Rezensionen hat sie folgende Bücher verfasst:

The Spiritual Dynamic in Modern Art: Art History Reconsidered, 1800 to the Present (2014)

Relational Reality: New Discoveries of Interrelatedness That Are Transforming the Modern World (2011)

Missing Mary: The Queen of Heaven and Her ReEmergence in the Modern Church (2004)

The Resurgence of the Real: Body, Nature, and Place in a Hypermodern World (1997)

States of Grace: The Recovery of Meaning the Postmodern Age (1991)

The Spiritual Dimension of Green Politics (1986)

Green Politics: The Global Promise (principle coauthor, 1984)

The Politics of Women's Spirituality: Essays on the Rise of Spiritual Power within the Feminist Movement (editor, 1982)

Lost Goddesses of Early Greece: A Collection of Pre-Hellenic Myths (1978)

Ihre beruflichen Archive befinden sich im Smith College. Charlene Spretnaks jüngster Artikel ist „Goddess Time” (Die Zeit der Göttinnen), Critics Page, The Brooklyn Rail: Critical Perspectives in Art, Politics, and Culture, Februar 2025.